Wissen vor dem Renteneintritt sichern

Was bleibt, wenn der Meister geht?

Halten Sie fest, wie erfahrene Fachkräfte knifflige Situationen lösen, bevor sie in Rente gehen. KI-Interviews ergänzen die Beobachtung; die Fachkräfte prüfen die Wissensmodule.

Ein Prozess zum StartFachlich geprüft mit Angabe der QuelleDresden · SupraTix seit 2016
BEISPIEL AUS DER INSTANDHALTUNGQuelle → Freigabe → Antwort

Was die nächste Schicht wissen muss.

Instandhaltung · Anlage M-04

01
Im Prozess erfassenWas passiert ist und an welcher Anlage

Schichtbuch · Instandhaltungsauftrag

02
Durch Fachkräfte prüfenWissensmodul · Version 1.2

Quelle und Geltungsbereich dokumentiert

03
Für die nächste SchichtSupraAgent nennt die passende Quelle

Fehlt Wissen, bleibt die Frage offen.

Kurz gesagt

SupraWorx hilft, Erfahrungswissen vor einem Personalwechsel festzuhalten. Entscheidend sind die Situationen, die eine Nachfolge aus Unterlagen allein nicht lösen könnte.

  • Was zuerst?Beginnen Sie dort, wo ein bevorstehender Abschied eine Lücke hinterlässt.
  • Wer prüft?Die erfahrenen Fachkräfte erklären Ausnahmen und geben die Module frei.
  • Was bleibt offen?Halten Sie auch fest, welche Situationen noch nicht beschrieben sind.

Für wen: Werkleitung, Meister und die Fachkräfte, die ihr Wissen weitergeben oder übernehmen.

Seit 2016menschenzentrierte Innovation aus Dresden
4.000+Organisationen nutzen Lösungen von SupraTix
31Unternehmen der Fortune Global 500 nutzen SupraTix-Produkte

Die Zahlen beziehen sich auf Lösungen von SupraTix insgesamt. Was SupraWorx in Ihrem Werk leisten kann, prüfen wir im Pilot.

Vor dem letzten Arbeitstag

Der Übergabeplan steht. Die Ausnahme fehlt noch.

Welche Einstellung braucht die Anlage nach einer langen Pause? Woran erkennt der Meister, dass sich eine Störung ankündigt? Genau solche Fragen gehören in die Übergabe, solange Sie noch nachfragen können.

Wo anfangen?

Nehmen Sie einen Ablauf, bei dem es eng wird.

Schauen Sie mit der erfahrenen Fachkraft auf diesen Ablauf: Was steht bereits in den Unterlagen? Was weiß bislang nur sie? Und wer soll die Aufgabe übernehmen?

  • 01

    Der Abschied hat ein Datum

    Wie viel Zeit bleibt, und wie wichtig ist der Ablauf für das Werk? Danach richtet sich die Reihenfolge.

  • 02

    Ein Ablauf erklärt noch nicht alles

    Beobachtungen zeigen die Handgriffe. Im Gespräch kommen die Gründe zur Sprache, auch Ausnahmen und Grenzen.

  • 03

    Die Fachkräfte prüfen die Entwürfe

    Die beteiligten Fachkräfte prüfen die Entwürfe. Erst nach ihrer Freigabe stehen die Module zur Nutzung bereit.

So funktioniert es

Festhalten, was die Nachfolge braucht.

Vorbereiten01

Die Quellen auswählen

Legen Sie fest, welche Unterlagen, Beobachtungen und Systemdaten Sie für diesen Ablauf verwenden dürfen.

Nachfragen02

Die Ausnahmen erklären lassen

Ergänzende Interviews helfen, Entscheidungen zu verstehen. Sprache, Fotos oder eine Demonstration können dabei helfen.

Prüfen03

Die Fachkraft liest mit

Das Wissensmodul hält Situation, Vorgehen und Grenzen fest. Ein benannter Experte prüft die Fassung und gibt sie frei.

Wie viel Zeit bleibt?

Welche Übergabe drängt in Ihrem Werk?

Vier Fragen zu Ihrem Ablauf, zur Nachfolge und zum vorhandenen Wissen. Sie sehen die Einschätzung sofort und ohne Anmeldung.

Ihre Antworten bleiben auf dieser Seite. Vor einer Kontaktanfrage entscheiden Sie, ob Sie sie mitsenden. Der Check dient zur Orientierung; er bewertet keine Beschäftigten und vergibt keinen Risikoscore.

Vorschlag für einen Pilot

Was sich in sechs Wochen erproben lässt.

Der Zeitplan gilt für einen ausgewählten Ablauf. Vor dem Start müssen Zeit für die Fachkräfte, Datenzugang und Freigaben stehen. Auch die Mitbestimmung gehört in diese Vorbereitung.

Woche 1

Die dringendste Übergabe wählen

Mit der erfahrenen Fachkraft und ihrer Nachfolge festlegen, welche Situationen der Pilot abdecken soll.

Woche 2

Beobachten und nachfragen

Zugelassene Unterlagen und Prozessbeobachtungen nutzen. Ergänzende KI-Interviews gehen den Ursachen und Ausnahmen nach.

Woche 3

Die Entwürfe durchsehen

Experten prüfen, ob Kontext, Gültigkeit und Sicherheit stimmen. Nur freigegebene Inhalte werden bereitgestellt.

Woche 4

Eine Situation zum Üben vorbereiten

Einen geeigneten Ablauf modellieren, sofern Daten und vereinbarter Projektumfang ein Trainingsszenario erlauben.

Woche 5

Mit der Nachfolge erproben

Im vereinbarten Bereich mit SupraAgent arbeiten. Festhalten, welche Antworten helfen, welche Quellen passen und wo Fragen offenbleiben.

Woche 6

Auf die verbliebenen Lücken schauen

Prüfen, welche kritischen Situationen beschrieben sind und wie die Module genutzt wurden. Danach über Anpassungen oder weitere Abläufe entscheiden.

Vor dem ersten Einsatz

Wer darf das Wissen sehen und freigeben?

Bevor Daten genutzt werden, müssen die Regeln dafür stehen. IT, Fachbereich und Betriebsrat besprechen, was erfasst werden darf, wer Zugriff bekommt und wie die Freigabe abläuft.

Welche Daten gebraucht werden

Vorab wird festgelegt, welche Prozessbeobachtungen in die Wissensmodule eingehen und welche Daten dafür erfasst und gespeichert werden dürfen.

Wer die Inhalte prüft

Benannte Experten prüfen Inhalt und Zusammenhang. An Quelle, Version und Freigabe lässt sich ablesen, auf welchem Stand das Wissen ist.

Wie der Betriebsrat beteiligt ist

Die freiwillige Mitwirkung und die Regeln gegen Leistungs- und Verhaltenskontrolle werden mit dem Betriebsrat abgestimmt.

Wie der Betrieb aussehen kann

EU-Hosting oder lokaler Betrieb, Datenflüsse und lesende Anbindungen werden für Ihren Einsatz technisch geprüft.

Was dokumentiert wird

Zuständigkeiten, Freigabeablauf und verfügbare Nachweise werden mit Ihrer Dokumentenlenkung und Sicherheitsprüfung abgeglichen.

Wer den Eingriff verantwortet

SupraAgent unterstützt Ihre Fachkräfte. Ihre Betriebsanweisungen, Qualifikationen und Eingriffsfreigaben gelten weiterhin.

Weiterlesen

Wie das Wissen im Werk weitergenutzt wird

01

SupraAgent

Wie Fachkräfte Wissen am Arbeitsplatz finden und die Quelle einer Antwort prüfen.

Mehr erfahren
02

Einarbeitung & Onboarding

Wie neue Fachkräfte die Besonderheiten Ihrer Anlagen lernen und Aufgaben selbstständig übernehmen.

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03

Qualität, Compliance & AI Act

Welche Daten, Freigaben und Nachweise Sie mit IT, Fachbereich und Betriebsrat vor dem Einsatz prüfen sollten.

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Vor dem nächsten Schritt

Fragen zur Wissensübergabe

Wie werden die Wissensträger beteiligt?
Die Fachkräfte planen die Erfassung mit und prüfen später die Wissensmodule. Vorher wird mit den zuständigen Beteiligten vereinbart, wozu die Daten dienen, wer sie sehen darf und wie lange sie bleiben. Leistungs- und Verhaltenskontrolle muss ausgeschlossen sein.
Wie viel Zeit brauchen die Experten?
Planen Sie zunächst mit zwei ergänzenden Interviews à 45 Minuten pro Woche. Dazu kommen Vorbereitung, die Prüfung der Entwürfe und Zeit am Prozess. Wie viel davon nötig ist, hängt vom ausgewählten Ablauf ab und wird vorab vereinbart.
Können Sie ein ganzes Berufsleben sichern?
Nein. Ein Pilot konzentriert sich auf ausgewählte kritische Situationen. Ein Berufsleben lässt sich damit nicht vollständig abbilden. Deshalb halten wir fest, was beschrieben ist und welches Wissen noch fehlt.
Müssen wir zuerst Maschinen anbinden?
Für den Anfang können freigegebene Unterlagen, Beobachtungen und ergänzende Interviews genügen. System- oder Maschinendaten können hinzukommen, wenn sie für die Aufgabe gebraucht werden und der Zugriff erlaubt ist. Für OT-Zugriffe ist eine gesonderte Freigabe nötig.

Die nächste Übergabe vorbereiten

Wessen Abschied steht bei Ihnen bevor?

Besprechen wir, was die Nachfolge können muss und welches Wissen bis dahin festgehalten werden sollte.

  • Ansprechpartner im Team in Dresden
  • Mit einem wichtigen Ablauf beginnen
  • Zeit der Fachkräfte und nötige Freigaben einplanen

Direkter Kontakt: info@supratix.com · +49 351 3394 8400

Wissensrisiko-Check besprechen

Wir besprechen, wo Wissen fehlen könnte und welcher erste Schritt zu Ihrem Werk passt. Sie können den Check vorher nutzen oder direkt Kontakt aufnehmen.

Das klären wir gemeinsam
  • Einen konkreten Prozess für den Einstieg auswählen
  • Offene Fragen zu Vertretung und Wissensstand klären
  • Beteiligte und einen passenden nächsten Schritt abstimmen
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