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Prävention und Erste Hilfe bei Phishing

Prävention und Erste Hilfe bei Phishing

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Folgende Hinweise sollen Ihnen helfen, sich vor Phishing-Attacken zu schützen:

Achten Sie mindestens zwei Mal darauf, ob die URL, auf die Sie klicken möchten, wirklich die Richtige ist!
Laden Sie Daten nur aus Originalquellen herunter, z. B. bei legalen AppStores!
Öffnen Sie keine nicht vertrauenswürdigen Anhänge!
Rufen Sie keine Webseiten unseriöser Anbieter auf und klicken Sie nicht auf nicht vertrauenswürdige Werbebanner!
Gehen Sie im Internet und sozialen Netzwerken restriktiv mit persönlichen Daten um. Antworten Sie nicht auf Anfragen „Dritter“ und fragen Sie zur Not beim Support nach!
Achtung! Angreifer nutzen psychologische Variablen, wie Drohungen oder aufmerksamkeits-anziehende Objekte (Gerichtsvollzieher, Polizei, Anzeige…)!
Prüfen Sie, ob Ihr Geldinstitut dem Sperr-Notruf 116 116 angeschlossen ist, denn dann können Sie schnell und kostenlos Kreditkarten sperren lassen und den Onlinebanking-Account deaktivieren. Den Notruf nehmen Sie am besten gleich in Ihr Handy-Telefonverzeichnis auf.
Sensibilisierter und aufgeklärter Umgang mit dem Thema Phishing. Erhöhen Sie Ihre Achtsamkeit auf das Problem und die Vorgehensweisen!
Führen Sie Bank-Transaktionen über 2 Faktoren Authentifikation durch!
Geben Sie Anmeldedaten im öffentlichen Raum diskret ein. Nützlich können spezielle Schutzfolien sein, die Ihr Display vor neugierigen Blicken Unbefugter abschirmen.

Besondere Aufmerksamkeit im Umgang mit E-Mails.

Verwenden Sie einen Spamfilter.
Prüfen Sie Ihre E-Mails auf Viren.
Öffnen Sie Anhänge nur von Absendern, denen Sie vertrauen.
Ist die E-Mail wirklich an Sie adressiert? Spricht der Absender Sie mit Namen an?
Fängt der Betreff mit “Re:” an, obwohl es die erste E-Mail in dieser Konversation ist?
Öffnen Sie keine Anhänge mit mehreren Dateiendungen (filename.pdf.exe).
Laden Sie Bilder und Inhalte von E-Mails nicht automatisch herunter, sobald die E-Mail geöffnet wird.
Vergleichen Sie Linktext und Linkziel, bevor Sie darauf klicken.
Ihre seriösen Geschäftspartner (Banken, Shops, etc.) werden nie Ihre PIN per E-Mail einfordern.
Wenn Sie z. B. Messengerprogramme, wie WhatsApp nicht nutzen, wartet auch keine neue Nachricht von "saba25" auf Sie. Klicken Sie den Link erst gar nicht an.
Stellen Sie keine finanziellen oder persönlichen Details bereit.
Häufige Begrüßung bei einer Phishing-Attacke beginnt mit „Lieber Kunde“.
E-Mails, die zahlreiche Schreib- und Grammatikfehler beinhalten, sind sehr verdächtig. Eventuell wurde hier durch ein Programm von einer Sprache automatisch in eine andere Sprache übersetzt.
Seien Sie aufmerksam bei E-Mails, die Drohungen enthalten oder auf eine sofortige Handlung drängen, wie z. B. "Wenn Sie nicht sofort Ihre Daten erneuern, sind Sie nicht…".
E-Mails, die vertrauliche Informationen in einem Formular innerhalb der E-Mail abfragen.
Die Absenderadressen beinhalten gefälschte Adressen, die nur über eine Header-Auswertung mit einem externen Programm einsehbar sind.

Besondere Aufmerksamkeit bei Webseiten, …

  • die auf der Login-Seite TAN-Codes abfragen.
  • die kein Sicherheitszertifikat haben (Schloss in Statusleiste fehlt) oder Zertifikatwarnungen beim Browser hervorrufen.
  • die keine https://- Verbindung gewährleisten.
  • die in der Adresszeile zwar dem Original ähnlich sind, jedoch zusätzliche Zeichen enthalten (z. B. „–„ oder zusätzliche Punkte …).

Normalerweise gehen Sie verantwortungsvoll mit Ihren Daten um, aber dennoch kann es passieren, dass Sie auf einen Betrüger hereinfallen. Jetzt ist Eile geboten.

Wenn Sie auf einer gefälschten Onlinebanking-Seite Daten eingegeben haben, melden Sie sich bei Ihrer Bank und lassen Sie das Konto sperren.
Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.
Betroffene Stellen identifizieren und sofortiges Ändern des Konto-Passwortes veranlassen.
Anti-Viren-Programm auf Aktualität prüfen sowie Computer nach Schadsoftware durchsuchen lassen.
Überprüfen, der zuletzt durchgeführten Aktionen. Am besten von einem anderen Computer aus.
Ungewöhnliche Bewegungen und Aktionen identifizieren und umgehend Dienstanbieter über Unregelmäßigkeiten informieren.
Zugangsdaten (z. B. Passwörter) des betroffenen Online-Dienstes, am besten auf anderem abgesicherten Computer, ändern.
Mitbenutzer des Computers warnen.
Wenn man sich nicht mehr anmelden kann, so oft wie möglich ein falsches Passwort eingeben, damit man seine Zugangsdaten ändern kann (beim Onlinebanking bewirkt das die Sperrung des Online-Kontos und so hat auch der Phisher keinen Zugang mehr).

Wenn Sie auf einer gefälschten Onlinebanking-Seite Daten eingegeben haben, melden Sie sich bei Ihrer Bank und lassen das Konto sperren. Ändern Sie sofort Ihre PIN. Haben Sie eine TAN übermittelt, können Sie versuchen diese sofort zu "verbrauchen".

Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei. Wer sich unbefugt Zugang zu besonders gesicherten Daten verschafft, macht sich strafbar. Auch Phishing ist eine Straftat. Der Einsatz von gestohlenen Zugangs­daten ist als Computer­betrug strafbar.

Dem Täter droht eine Freiheits­strafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Sie helfen der Polizei und Ihrer Bank, wenn Sie die schädliche E- Mail zur Verfügung stellen. Melden Sie den Vorfall möglichst auch einer Verbraucher­zentrale. Diese haben ein wachsames Auge auf Phishing-Angriffe und können andere Internet-User warnen.

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