
Derzeit gibt es kein Patentrezept gegen Man-in-the-Browser oder Man-in-the-Middle Angriffe. Denn als Betreiber einer Webseite müsste sich an den Serveradministrator bzw. den Webhoster gewendet werden. Dieser würde dann einen höheren Verschlüsselungsstandard aktivieren und die unsicheren älteren Protokolle abschalten. Somit würde die Manipulation sehr stark erschwert werden, dass die Attacke kaum noch Anwendung finden würde.
Das Problem ist, dass wenn die alten Sicherheitsstandards abgeschaltet würden, für etwa 90% aller Webseitenbesucher überhaupt keine Verschlüsselung Anwendung finden würde, da noch nicht einmal alle gängigen Browser diese alten Standards unterstützen. Dabei sind diese schon sechs Jahre alt.
Hinweise:
Nutzen Sie HTTPS im Browser für eine verschlüsselte Kommunikation zwischen Ihnen und der Webseite.
Achten Sie auf potentielle Phishing E-Mails in denen Angreifer Sie um die Aktualisierung von Ihren Benutzerdaten auffordern. Klicken Sie nicht direkt auf den Link. Wenn Sie sich unsicher sind, dann tippen Sie die Webseitenadresse in die Adresszeile des Browsers ein.
Weil Man-in-the-Browser Attacken von Schadsoftware ausgeführt werden, sollten Sie immer eine aktuelle Antivirus-Software nutzen, die diese Schadsoftware entfernt.Für Betreiber von Webseiten:
Nicht nur die Beast-Attacke, auch andere Lücken und Konzeptionsfehler in den SSL/TLS-Standards ermöglichen erfolgreiche Angriffe, das Ausspähen von Daten oder das Überlasten ganzer Server-Infrastrukturen. Somit muss schnell gehandelt werden und es sollte direkt auf TLS V1.2 gewechselt und ältere Protokolle auf den Servern uneingeschränkt abgeschaltet werden.
Login-Möglichkeiten stets auf Seiten mit https-Verbindung, niemals auf Seiten mit http-Verbindung einbinden.Watch-Party
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