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Agile Prinzipien

Agile Prinzipien

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Agile Prinzipien sind Leitsätze, die neben agilen Werten, agil Arbeitende unterstützen. Diese Leitsätze können sich bereits während der alltäglichen Aufgaben schon etabliert haben, noch bevor agile Methoden eingeführt und ausprobiert wurden. Es gilt diese zu nutzen, denn sie begünstigen den Workflow (Arbeitsfluss). Allerdings kann sich ein Wandel zum agilen Arbeiten erst dann wirklich vollziehen, wenn sowohl die Personal- als auch die Führungsetage Agilität auf ihre Bedürfnisse angepasst hat, danach lebt sowie gegenüber Veränderungen und deren möglichen Herausforderungen offen eingestellt ist (Mindset).

Diese Prinzipen können sein:

Regelmäßiger, offener und ehrlicher Austausch :

Kommunikation im Team, mit Vorgesetzten, Auftraggebern, etc. hat eine große Bedeutung. Durch offenen, ehrlichen und häufigen Austausch von Bedenken und / oder Wünschen erhält man konstruktives Feedback, um bestmögliche Resultate für alle Beteiligten zu erzielen. Bedingungen der Zusammenarbeit sollten dabei ebenfalls angesprochen und ggf. kontinuierlich optimiert werden.

Iteration:

Beim iterativen Vorgehen nähert man sich schrittweise einer Lösung oder einem Ziel, indem man gleiche oder leicht abgewandelte Handlungsweisen wiederholt. In Sprints, die einen Zeitraum von 2-3 Wochen ausmachen, werden Teillösungen erarbeitet. Diese werden sowie der aktuelle Projektstatus in Kurzmeetings präsentiert (15 Minuten). Innerhalb eines Sprintzeitraumes dürfen sich Anforderungen nicht ändern, denn das würde das Team verunsichern und kontinuierliches Arbeiten verhinden.

Auf diese Weise kann man innerhalb des agilen Arbeitens schneller und besser auf Veränderungen in komplexen Situation reagieren und umgehen.

Feedback und Fehlerkultur:

- Aus Schaden wird man klug. - Dieses Sprichwort kennt jeder und es ist so wahr. Mit entsprechendem Feedback helfen sie uns beim Lernen, denn manche Fehler wiederholt man kein zweites Mal. Daher ist es wichtig eine Fehlerkultur zu etablieren, die diese als Lernsituation sieht - also positiv wertet. Die Etablierung gelingt umso besser, je regelmäßiger man sich Feedback aus dem Team holt.

  • Fehler bilden Lernchancen: Es sollte klar und offen kommunziert sein, dass ausnahmslos alle Fehler machen können und auch dürfen.
  • Die Führungskraft ist Vorbild: Als Vorbild kommunziert die Führungskraft offen darüber, was ihr/ihm bereits für Fehler unterlaufen sind und was sie daraus gelernt hat.
  • Reflexion anregen: Um mit Fehlern besser umzugehen, ist das Denken und Fühlen über sie entscheidend. Um sie als Lerngelegenheit wahrzunehmen, kann man sich bewusst folgende Fragen stellen und darauf Antworten finden: "Warum habe ich das falsch gemacht? Wie konnte es dazu kommen? Was kann ich tun, damit mir das nicht wieder passiert.
  • Fehler vorbeugen: Ausnahmslos alle sind an der Fehlerprävention bzw. -kultur beteiligt, was bedeutet, dass jeder auf jeden und auf Probleme achtet. Um Fehlern präventiv zu begegnen, muss sich jeder trauen, diese offen anzusprechen und darauf aufmerksam zu machen. Wenn sich Führungskräfte ihre Fehler auch leichter eingestehen, wirkt sich das positiv auf die Motivation zur Fehlerprävention bzw. -kultur aus.
  • Mehr Lob verteilen: Ehrlich gemeintes Loben, nach getanen Anstrengungen (gute, erfolgreiche Arbeit sowie Teilerfolge), zeigt Wertschätzung, fördert das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit.
Visualisieren:

Um den Überblick über bereits abgeschlossene Aufgaben, To-dos sowie den Fortschritt zu behalten, bietet sich ein Kanban-Board an bzw. "etwas", was den Workflow eines Teams für alle offen darlegt. Für geographisch getrennt arbeitende Teams gibt es hierfür auch Online-Werkzeuge (z. B. Plattformen).

Sich kontinuierlich verbessern:

Agile Teams können durch Visualisierung ihres Workflows schneller auf Veränderungen und Herausforderungen (z. B. Fehler, Engpässe, Aufgabenkumulierungen) reagieren, daraus lernen und Workflow-Prozesse optimieren.

Ressourcen sparen:

Wenn Prozesse optimiert werden, sollte sich dies in einer Zeit- und Geldersparnis niederschlagen - eben Ressourcen schonen und sparen.

Kundennähe / Kunden fokussieren:

Um Missverständnissen und Verzögerungen im Projektabluf vorzubeugen, sollte ein agil arbeitendes Projektteam so oft wie möglich und direkt mit Kunden, Auftraggebern, etc. kommunizieren.

Transparent vorgehen:

Es ist wichtig, alle Beteiligten auf den gleichen Wissenstand zu bringen und zu halten. In einem agil arbeitenden Team weiß jeder zu jederzeit über alle Arbeitsschritte, Planungen und Ziele des anderen und über die der Eigenen Bescheid. In Meetings wird der aktuelle Projektstatus besprochen und mögliche Abweichungen von der Zielvereinbarung mitgeteilt.

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